Battle: Thermi Zauberin via Bine`s Thermi- Welt

Ihr Lieben, heute habe ich etwas ganz besonderes für Euch. So etwas hat es noch nicht gegeben, das kann ich Euch versprechen.

Und ich verspreche Euch, dass so etwas in Zukunft häufiger vorkommen wird – denn die Idee, die wirklich aus puren Zufall entstanden ist, finde ich so genial – das eine Wiederholung auf jeden Fall passieren muss.

Nun aber erstmal zum Hintergrund der ganzen Geschichte.

Kennt Ihr die Facebookseite „Bine`s Thermiwelt“ ? Nein? Dann habt Ihr echt was verpasst.

Bine, eine Hobbyköchin,- und bäckerin aus Leidenschaft – so wie ich, haben uns aus Zufall bei Facebook gefunden.

Mittlerweile gibt es ja Unmengen an „Thermomix“ Facebookseiten und Blogs, die eine mehr oder weniger Interessant – aber diese Seite ist mir sofort ins Augen gefallen.

Warum? Bine ist ein Mensch wie Du und ich, eine „Ruhrpott – Seele“ aus Bochum, die auf ihrer Seite mit viel Herz und Verstand zu ihren Rezepten immer kleine Anekdoten erzählt. Und beim Lesen, werde ich jedenfalls, so in den Bann gezogen, dass man sich das gelesene gerade bildlich vorstellen kann – Genial.

Bine erzählt über die Rezepte Frank und Frei – realistisch, ohne viel Tamm Tamm, auch wenn es so richtig Mist ist. Und auch Ihre Pleiten, die sie beim ein oder anderen Rezeptversuch erlebt, werden dem Leser übermittelt. Kein Schönreden, ne, dass gibt es bei Bine nicht.

https://www.facebook.com/Bines-Thermi-Welt-855430201214083/about/

 

Und das eben macht sie aus, und sticht aus den vielen anderen Thermomix Seiten hervor.

Denn ich persönlich möchte ja auch wissen, ob eben das Rezept, dass vielleicht in der Rezeptwelt hochangepriesen wird, tatsächlich auch so toll ist. Und oftmals ist es eben nicht der Fall.

Und wie ist es nun zu dem heutigen besonderen Erlebnis gekommen?

Ich erzähle es Euch:

Adventszeit ist die Zeit des großen Plätzchen backens. Und viele geben auch altbewährtes, eben Familienrezepte, an die Leser weiter.

So auch Bine und ich.

Mitte November veröffentlicht Bine`s Thermiwelt das „beste und absolut sensationellste Weihnachtsrezept – Spritzgebäck-  der Familie. Nunmehr schon weit über 60 Jahre alt und stammt von katholischen Nonnen aus dem Sauerland, wo Bines Mutter ein halbes Jahr tätig war und eben dieses Rezept mit in die Familie brachte.

Als ich dies las, dachte ich mir: Ne, Bine…..MEIN Familienrezept vom Spritzgebäck ist das BESTE Familienrezept, und genauso schrieb ich es ihr als Kommentar unter ihrem Post und Rezept. Ohne böse Hintergedanken – total aus Spaß – aber auch aus Überzeugung.

Viele andere würden sogleich beleidigt darauf reagieren.  Aber nicht Bine J

Das war der Anfang…..der Anfang unseres Battles.  Bine antwortete mir darauf: So, so, dann lass uns das doch mal testen – DU backst mein Rezept und ich Dein Rezept – und dann vergleichen und veröffentlichen wir – und dies mit absoluter Ehrlichkeit, ohne Drum rum zureden, und auch wenn es eben entweder bei meinem Rezept oder Bine`s Rezept nicht das Highlight ist.

Wir haben uns beide Ehrlichkeit und konstruktive Kritik geschworen.

Nun hat Bine letzte Woche mein Familienrezept „Spritzgebäck a`la Mama“ und ich gestern ihr Familienrezept „das absolut sensationelle Weihnachtsrezept: Spritzgebäck“ gebacken.

Hier der Link zu Bine`s Rezept:

https://www.facebook.com/permalink.php?story_fbid=1155289461228154&id=855430201214083

Die angegebene Menge reicht für 6 Bleche, also jede Menge Spritzgebäck.

Wichtig:

Es wird unbedingt ein Fleischwolf  – genauso, wie bei meinem Rezept – benötigt!

Außerdem muss der Teig auf jeden Fall am Vorabend hergestellt werden über Nacht in den Kühlschrank gelegt werden.  – so wie auch in meinem Rezept………

Ebenso ist es wichtig, dass er wirklich steinhart verarbeitet wird…..auch hier wie bei meinem Rezept.

Lediglich die Zutaten sind bei Bine`s Rezept anders:

Zutaten:

  • 250g Butter
  • 250g Margarine (vorzugsweise Sanella)
  • 1 ganzes Ei
  • 3 Eigelb
  • 375g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 750g Mehl
  • 1 Prise Salz
  • 200g Zartbitterkuvertüre
  • 2 Würfel Palmin oder Biskin

Zubereitung:

  1. Weiche Butter und Margarine in den Mixtopf geben und 35 Sekunden/Stufe 2 verrühren.
  1. Das Ei, die 3 Eigelbe, Zucker, Vanillezucker und Mehl bei 30 Sekunden/Stufe 5 (unter kräftiger Zuhilfenahme des Spatels) vermengen.
  1. Den Teig in eine große Schüssel geben und nochmal das, bis dahin noch nicht vermengte, Mehl per Hand unterkneten. Anschließend eine Nacht im Kühlschrank ruhen lassen.
  1. Am nächsten Tag Kuchenbleche mit Backpapier bestücken.
  1. Den Teig, immer schön portionsweise, aus dem Kühlschrank nehmen und im Fleischwolf mit den diversen Plätzchenaufsätzen verarbeiten. Bitte den Teig echt nicht zu warm werden lassen, sonst wird er zu klebrig und lässt sich nicht mehr gut durchdrehen, je kühler desto besser.
  2. Das Spritzgebäck 10 bis 15 Minuten bei 200 Grad Ober-/Unterhitze abbacken. Bitte die Plätzchen nicht zu hell, und nicht zu dunkel werden lassen.
  1. Das Gebäck abkühlen lassen. Kuvertüre mit Biskin im Wasserbad erhitzen und eine Hälfte der Plätzchen einpinseln.

 Heute nun kann ich Euch vom Ergebnis berichten.

Allerdings muss ich dazu sagen, dass ich Nummer 8 im Rezept hab wegfallen lassen, somit auch im Rezept aufgeführte Zartbitterschoki und Palmin weggelassen habe, denn wir mögen das Spritzgebäck nur Natura.

Und ich habe 1 TL selbstgemachten Vanillezucker genommen, ich habe garkeinen gekauften mehr im Haus.

Fazit:

Zur Verarbeitung des Teiges:

Es ging so wie beschreiben wirklich sehr leicht, den Teig herzustellen. Ab in den Kühlschrank und wirklich steinhart in den Fleischwolf – immer in kleine Stücke.

Ich bemerkte sofort, dass der Teig bei Handwärme sofort sehr weich wurde und man muss sich wirklich beeilen, den Teig durch den Fleischwolf zu drehen.

Da ich mehrere Bleche in meinem Backofen schieben kann, habe ich nicht bei Ober,- Unterhitze, sondern bei 180 °C Umluft gebacken. Und ich konnte merken, dass das Spritzgebäck etwas auseinanderlief. Aber wirklich nur minimal.

Nach ca. 12 Minuten habe ich dann die Bleche rausgenommen, etwas abkühlen lassen und anschließend vorsichtig auf ein Backgitter gelegt.

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Geschmacklich wirklich sehr sehr lecker – und auch „spritzig“. Von der Konsistenz her nicht so kompakt wie meine, sie sind „luftiger“. Ich schätze mal, dass es an der Menge an Eiern und Butter/ Margarine liegt. Denn die Zutaten zu meinem Rezept unterscheiden sich ja sehr.

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Alles in allem liebe Bine – und das ganz ehrlich:

Ich hatte erst Bedenken, als ich die Zutaten gelesen habe, und befürchtete, dass dieses Spritzgebäck mürbe sein würde – nicht so „spritzig“ und knackig.

Ich wurde eines Besseren belehrt und freue mich, dass auch Dein Rezept so ist, wie wir es mögen.

Es hat riesen Spaß gemacht – und ich freue mich schon auf unser nächstes Battle – ja und noch mehr auf unser persönliches Treffen im Neuen Jahr mit ganz viel „Schnacken“

 

Eure Thermi Zauberin.

 

PS: Hier noch der Link zu meinem Rezept „Spritzgebäck a`la Mama“ :

http://www.thermizauberin.de/portfolio/spritzgebaeck-ala-mama/

 

 

 

 

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